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Martinsschlachten -
Das bäuerliche Wirtschaftjahr fand mit dem Martinstag seinen Abschluß und
das Gesinde mußte entlohnt werden.
Die Mägde, Hirten und Knechte bekamen ihren Lohn und meistens wurden auch
Hühner oder Gänse bei der Entlohnung mitgegeben, da im Winter oft nicht genug Platz
im Stall war.
Vor dem näher rückenden Winter und der Adventsfastenzeit,
welche durch den Martinstag eingeleitet wird, ist dies die letzte Möglichkeit sich nochmal richtig satt zu essen.
Man schlachtete (Martinsschlachten) das Vieh aber vor allem auch die Hühner und Gänse,
die man nicht den ganzen Winter über füttern konnte, oder wie oben schon erwähnt, im Stall keinen Platz mehr hatten
und deshalb entstand die Tradition, am Martinstag „Martinsgänse oder Gänsebraten” zu verzehren
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